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Ich schreibe viel und gerne....über Gott und den christlichen Glauben. Ich selbst bin überzeugter Christ und glaube, dass Gott mir alle meine Sünden vergeben hat. Und ich glaube auch das es die Sünde gibt. Gott hat mich befreit und schenkt mir das ewige Leben, wenn ich in den Himmel komme. Gott ist echt cool. Im Leben mit Gott kann man so viel schönes erleben. Wenn du auch von Gott errettet werden willst, kannst du jederzeit im Gebet zu IHM kommen. Oder schreib mir wenn du Fragen hast. Er lässt dich niemals in Stich...

Alter: 27
 


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Blog

Bekenne dich zum Herrn und glaube!

Einige Personen repräsentieren eine bestimmte Lebensweise oder Einstellung. So passt es nicht zusammen, wenn ein Fußball Trainer kein Interesse an diesem Ballspiel hat. Oder ein Ernährungsberater nicht auf seine eigene Gesundheit achtet. Die jeweiligen Menschen sollen Leiter und Vorbilder in ihrem Fachgebiet sein, da sie sonst unglaubwürdig sind. Genauso präsentieren alle Kinder Gottes ihren Schöpfer und Herr. Außenstehende sehen im Verhalten der Nachfolger, welche Eigenschaften und Charakterzüge ihr Vorbild hat. Da Menschen oft versagen, ist das Bild schnell verzehrt. 2. Tim. 2,19 "Aber das feste Fundament, das Gott gelegt hat, können sie nicht erschüttern. Es trägt die Aufschrift: "Der Herr kennt alle, die zu ihm gehören", und ebenso: "Wer sich zum Herrn bekennt, der darf nicht länger Unrecht tun." Es sollte bei jedem Christen der starke Wunsch sein, dass eigene Leben nach Gottes Geboten zu führen. --Euer--JR--

29.8.14 18:52, kommentieren

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Wenn Kinder fragen...

Dieser Blog hat einen sehr tiefgründigen und sehr langen Inhalt. Aber ich bitte euch meine Geschichte trotzdem zu lesen. Viel Spaß..... -- -- -- -- Sam: 11 Jahre Opa: 68 Jahre Sind Sie schon mal von ihren Kindern oder Enkelkindern mit Fragen „gelöchert“ worden? Sagen Sie bloß die Wahrheit und scheuen Sie sich nicht, auch mal zuzugeben, dass Sie etwas nicht wissen. Sam hat einen großen Zettel mit vielen Fragen. Hast du dir die Fragen selber ausgesucht, oder hat jemand geholfen? Ja, die Mama. Ich ahnte es. Na, dann schieß mal los. Sam: War Jesus ein richtiges Baby? Opa: Ja, ein richtiges Baby, wie alle Babys. Sam: Und was war das für ein Stall, wo Jesus geboren wurde? Opa: Also Sam, zunächst mal, ich weiß nicht alles, nur das, was in der Bibel steht. Ich denke, es war ein kleiner Stall, ein paar Tiere, mehr weiß ich auch nicht. Kann auch mehr eine kleine Felsenhöhle gewesen sein. Sam: Warum wurde er denn überhaupt in einem Stall geboren? Opa: Nun, der Josef und die Maria mussten nach Bethlehem, weil der Kaiser es so wollte. Sie sollten sich da in irgendwelche Listen eintragen. Die Maria, trug das Jesus Kind schon unter ihrem Herzen. Als Josef und Maria spät in der Nacht in Bethlehem ankamen und Maria merkte, dass Jesus würde geboren werden, wussten Josef und Maria nicht wo sie hin sollten. So haben sie wohl bei irgend welchen Leuten nachts an der Tür geklopft, die aber keinen Platz mehr hatten. Da hat man sie in den Stall geschickt. Josef wird dann der Maria auf sauberem Stroh ein Bett gemacht haben und Jesus wurde dann geboren. Das Ochsen und Esel um die Krippe herum standen und Jesus angeschaut haben, glaube ich nicht. Sam: Hatten Josef und Maria denn was zu essen für Jesus? Opa: Nun zuerst wird er wohl die Milch von der Mama bekommen haben, wie alle Babys. Sam: Hatte Maria einen Kinderwagen? Opa: Ne, so etwas gab es damals nicht. Maria musste ihr Baby immer auf dem Arm oder auf dem Rücken tragen. Sam: Und Spielzeug? Opa: Nein, sowas gab es wohl kaum. Vielleicht hat Jesus später mit irgendwelchen Sachen gespielt, ich weiß aber nicht, was es damals als Spielzeug gab. Sam: Hat Jesus auch nie Fußball gespielt? Opa: Du stellst aber auch Fragen. Nein, so etwas gab es damals nicht. Sam: Hatte Jesus Freunde zum spielen? Opa: Ich glaube schon, warum nicht? Sam: Ist Jesus zur Schule gegangen? Opa: Also Schulen gab es damals nicht, er wird aber wahrscheinlich in einer Tempelschule von Priestern das Lesen und schreiben gelernt haben. Übrigens, die meisten Menschen damals konnten alle nicht lesen und schreiben. Sam: War Jesus schlau? Opa: Also, das glaube ich doch sehr. Sam: Hat Jesus als Kind auch mal Unsinn gemacht? Opa: Du hast aber auch Fragen? Das weiß ich nicht. Aber Jesus war ohne jede Sünde, soviel weiß ich. Ich vermute, er war ein liebes und friedliches Kind. Halt, ja, da war mal was. In Jerusalem war mal ein großes Fest, viele Menschen waren da. Auch Jesus war mit seinen Eltern da. Und in dem Gedränge hatten die Eltern natürlich Angst, ihr Kind zu verlieren. Jesus war zu diesem Zeitpunkt schon etwa zwölf Jahre alt, also nicht mehr so klein. Irgendwie haben Josef und Maria dann in dem Gedränge ihren Sohn verloren. Sie haben gesucht, den halben Tag lang und waren in größter Sorge. Schließlich fanden sie Jesus da, wo sie ihn am allerwenigsten vermutet hatten, im Tempel. Dort saß er, las aus der Bibel und erklärte den Erwachsenen, was in der Bibel stand. Die Leute waren sprachlos, Maria und Josef waren nicht begeistert. Sie machten ihrem Kind Vorwürfe, was man verstehen kann. Aber Jesus war einfach nur im Hause seines Vaters. Sam: Dann muss Jesus ja ganz schön schlau gewesen sein? Opa: Kann man wohl sagen. Sam: Hat Jesus auch Freunde gehabt? Opa: Bestimmt, hast du schon mal gefragt. Sam: Wie sah Jesus eigentlich aus? Opa: Ja, das wüsste ich auch zu gerne. Aber niemand hat ein Bild von ihm gemalt und Fotoapparate die gab es damals noch nicht. Also, wir wissen nicht wie er aussah. Man weiß nicht, ob er groß oder klein, dick oder dünn war. Sam: Hatte Jesus eine Freundin? Opa: Also, du kannst einem ja Löcher in den Bauch fragen. Auch das weiß man nicht, ich selbst würde eher nein sagen. Aber wie gesagt, keine Ahnung, lieber Sam. Wir alle wissen nur das von Jesus, was in der Bibel steht und da steht nicht viel von seiner Kindheit. Sam: Wie sahen denn die Engel aus, die da zu den Hirten auf dem Felde kamen und wo kamen sie her? Opa: Also lieber Sam, ich war damals nicht dabei, habe die Engel nicht gesehen und weiß also nicht wie sie aussahen, ok? Gekommen sind sie wohl aus dem Himmel, direkt von Gott. Hast du noch mehr Fragen? Sam: Eine noch. Hat Jesus auch was zu Weihnachten bekommen? Opa: Also höre mal, weißt du was du da gefragt hast? Weihnachten feiern wir, weil wir uns an Jesu Geburt erinnern, Jesus hat nie Weihnachten gefeiert. Sam: Ach so, hast recht. Opa: Das nächste Mal löcherst du mal deine Mutter, ja? Sam: Aber Mama sagt, ich solle zu dir gehen. Opa: Ja, ja. Sam: Aber trotzdem Danke, das du mir das alles erzählt hast. Darf ich denn noch mal wiederkommen, wenn ich Fragen habe? Opa: Ja, ja, aber nicht morgen. Sam ruft an O Schreck, ich wollte gerade aus dem Haus, das Telefon klingelt. Sam: Opa? Opa: Ja, wer ist da? Sam: Ich bin es, Sam. Opa: Ja Hallo Sam, was gibt es? Sam: Ich wollte fragen, ob du heute Nachmittag zu Hause bist? Opa: Ja, warum? Sam: Ich wollte dich was fragen, so aus der Bibel. Opa: Ist es viel? Sam: Nein, nur ein paar Fragen. Opa: Kann Mama oder Papa dir da nicht helfen? Sam: Nee, die meinen, du wüsstest das besser. Opa: Na ja, wann kommst du denn? Sam: Wenn du ausgeschlafen hast, um drei? Opa: OK, bis dann, Tschüss. Jetzt muss ich also wieder dran glauben. Er ist ja niedlich der Kleine, aber Fragen immer kindgerecht zu beantworten, ist nicht immer so einfach. Wenn ich man die Fragen schon wüsste. Na ja, werde dem Jungen schon Rede und Antwort stehen. Mal hören, was er sich diesmal ausgedacht hat. Es ist kurz nach drei Uhr, müsste er eigentlich bald kommen. Oh, es klingelt, das wird er sein. Ich gehe zur Haustür, da steht er, klein und keck. Sam: Hallo Opa. Opa: Hallo Sam. Komm herein mein Junge und setze dich. Hier sind Kekse und Apfelsaft, wenn du möchtest. Sam: Gerne. Opa: Und wie geht es dir sonst, zu Hause alles in Ordnung? Sam: Ja. Opa: Und was macht die Schule? Sam: Geht so, Mathe hatte ich ne drei. Opa: Das geht doch, Mathe war auch nicht meine Stärke. Aber nun mal zu deinen Fragen, was möchtest du wissen? Sam: Opa, sag mal, konnte Jesus zaubern? Opa: Zaubern? Wie kommst du darauf? Sam: Wir haben im Religionsunterricht gelernt, das Jesus auf dem Wasser spazieren ging. Auch soll er den Sturm bedroht haben. Opa: Ach, du meinst die Geschichte, wo seine Freunde im Boot waren, Jesus selbst geschlafen hat und dann ein Unwetter kam? Ja, ich kenne die Geschichte. Die Freunde wecken Jesus auf, er solle was tun, man hatte Angst zu ertrinken, als der Sturm kam. Muss ein schlimmes Unwetter gewesen sein. Ja, Jesus bedroht den Sturm und dann ist das Unwetter vorbei. Also zunächst mal Sam, Jesus war kein Zauberer. Das was er da gemacht hat, nennen wir ein Wunder. Jesus hat also etwas getan, worüber man sich wundert, was andere nicht können. Auch das er über das Wasser gehen konnte, ein Wunder, andere konnten das nicht. Und weiß du, es gibt auch heute viele Menschen, die besonderes können, was du und ich nicht können. So war das auch mit Jesus. Er konnte auch Kranke gesund machen, was mancher Arzt nicht konnte. Ok? Und übrigens: Zaubern kann kein Mensch, wenn du mal so etwas im Fernsehen siehst, oder anderswo, dann sind das nur Tricks, welche man lernen kann. Sam: Ja, toll, du hast recht. Sag mal, wo ist eigentlich der Himmel? Opa: Fragt sich, welchen du meinst? Sam: Also, das ist so, die Jennifer, meine Nachbarin, war mit ihren Eltern in die Türkei geflogen, in Urlaub. Jennifers Oma ist letzten Jahr gestorben und da hat Jennifers Mutter gesagt, die Oma sei nun im Himmel. Als Jennifer nun mit ihren Eltern in die Türkei geflogen war, hat die Jennifer immer aus dem Flugzeug geschaut und nach der Oma gesucht. Sie hat dann ihre Mutter gefragt, wo denn die Oma sei. Da hat die Mutter nur gesagt, sie solle ihren Mund halten. Und letzte Woche kam Jennifer dann zu mir und sagte, kannst du mal deinen Opa fragen? Sie hat mir das nämlich alles erzählt. Opa: Ja Junge, es gibt den Himmel tatsächlich zweimal. Da oben ist der Himmel, wo die Flugzeuge fliegen. Und dann gibt es noch einen unsichtbaren Himmel, der ist bei Gott. Den kann man leider nicht sehen, so wie wir Gott ja auch nicht sehen können. Und in diesem unsichtbaren Himmel wird auch Jennifers Oma sein, hoffe ich. Ist das soweit ok? Sam: Ja. Opa sag mal, kommen eigentlich alle Menschen in den Himmel? Opa: Das glaube ich nicht! Lässt du jeden zu Hause rein, wenn es klingelt? Sam: Nein, keine Fremden und keine Bösen. Opa: So wird es auch bei Gott sein, die Bösen lässt er nicht herein, wenn sie Jesus nicht um Vergebung gebeten haben. Sam: Du kannst das alles so schön erklären. Opa: Gebe mir Mühe. Hast du noch etwas auf dem Herzen? Sam: Nein. Opa: Aber du weißt, du kannst immer kommen, wenn ich dir helfen kann. Sam: Danke. Tschüss, Opa, bis bald. Opa: Tschau, Junge, bis dann und grüße zu Hause von mir. Sam: Mache ich, Tschüss. Opa zu sich selbst: Meine Güte, was erzählen manche Erwachsene den Kindern doch für einen Unsinn? Es ist Montagnachmittag, eigentlich wollte ich noch einen kleinen Bummel machen, als es klingelt. Wer mag das wohl sein, die Post ist schon durch? Ach ne, Sam, was bringt dich zu mir? Sam: Opa, ich muss dich mal sprechen. Opa: Hast du wieder Fragen mitgebracht? Sam: Ja, eine. Opa: Na, dann komm mal rein. Oma: Hallo Sam, kommst du uns wieder besuchen? Sam: Ich muss Opa was fragen. Oma: Ja, dann setzt euch mal in die Stube. Möchtest du was trinken Sam, ein paar Kekse? Sam: Gerne. Opa: Na, was gibt’s denn? Oma: So hier, ein Kaffee für Opa und für dich Apfelsaft und Kekse. Sam: Opa, weißt du was. Opa: Ne, was denn? Sam: Der Torben aus meiner Klasse hat gesagt, sein Vater habe Ihm gesagt, Gott gäbe es gar nicht. Und zu mir hat Torben gesagt, das ich wohl auch an den Weihnachtsmann glaube. Opa: Und worüber regst du dich auf?? Sam: Weil der Torben und sein Vater so etwas sagen. Opa: Also Sam, zunächst kann der Torben und sein Vater sagen und glauben, was sie wollen. Gott gibt es ja nicht deswegen nicht, weil einige Leute das sagen. Aber mal eine Frage, glaubst du alles, was andere sagen? Sam: Nö. Aber Torben sagt, Gott gibt es nicht, weil man ihn ja nicht sehen kann. Opa: Also Sam, zunächst mal, sehen kann man nur Menschen, Tiere, Sterne, Autos und so weiter. Gott aber ist Gott und weder Mensch, noch irgendetwas, was man sehen könnte. Es gibt so vieles, was wir nicht sehen und doch glauben, dass es da Ist. Strom kannst du auch nicht sehen, aber fühlen. Die Luft siehst du auch nicht, aber spürst sie doch. Gott sieht man nicht und doch kann man ihn spüren und erleben, wenn man sich mit ihm befasst. Also, nimm das mal nicht so ernst, wenn Torben und sein Vater da anderer Meinung sind. Es wird immer Menschen geben, die meinen, nur was sie sehen, das sei wahr. Stimmt aber nicht. Guck mal, das dein Vater und deine Mutter dich lieb haben, das kannst du eigentlich auch nicht sehen, aber spüren. Hab ich Recht? Sam: Ja, du hast mir das gut erklärt. Opa: Es gibt da noch so eine schöne Geschichte in der Bibel. Als Jesus wieder lebendig war, am Ostermorgen, da wollte der Thomas das auch zuerst nicht glauben. Er wollte erst Jesus sehen. Als er dann Jesus gesehen hat, hat er geglaubt. Und Jesus sagte zu Thomas: “Du glaubst nur, weil du mich gesehen hast, aber besser werden es die mal haben, die an mich glauben, ohne dass sie mich gesehen haben.“ Ja, so ist das. Sam: Danke Opa, ich gehe jetzt wieder spielen. Tschüss Oma. Opa und Oma: Tschüss Sam. Bis zum nächsten mal. Opa: Ja, der Kleine ist an religiösen Fragen sehr interessiert. Sam ruft an. Opa: Hallo, Sam, bist du es? Sam: Ja. Opa: Na, was gibt es neues? Sam: Ich wollte was fragen. Opa: Dann schieß mal los. Sam: Schläft Gott auch mal? Opa: Herrjeh, hast du sonst keine Sorgen? Das kann ich am Telefon schlecht sagen, dauert zu lange. Am besten, du kommst mal wieder rum. Sam: Wann denn? Opa: Morgen ist schlecht, aber Freitagnachmittag. Sam: Wieder um drei, so wie letzte Woche? Opa: Ja, Junge, das ist mir recht. Sam: Tschüss Opa, bis Freitag. Opa: Tschüss Kleiner, bis dann. -Oh, dieser Naseweis, hat aber immer Fragen. Und das in seinem Alter. Freitagnachmittag, es klingelt. Opa: Das wird Sam sein. Ja, richtig, hallo Kleiner, hast einen Freund mitgebracht? Wie heißt du denn? Ingo. Dann kommt mal rein ihr beiden. Oma: Na ihr beiden, wollt ihr wieder den Opa ausfragen? Sam: Nee, er soll uns nur was erklären. Oma: Dann geht mal in die Stube, setzt euch an den Tisch, ich bringe euch was zu trinken und zu knabbern. Opa: Na Sam, was hast du für Neuigkeiten? Zu Hause alles OK? Sam: Ja, Papa ist noch auf der Arbeit und Mama ist zu Hause. Opa: Sam, wie bist du auf die Frage gekommen, ob Gott auch mal schläft? Sam: Na, als er die Welt geschaffen, da hat er sich doch hinterher ausgeruht. Opa: Ach das meinst du. Ja, als er die Welt gemacht hat, da hat er am siebten Tag geruht. Aber das ist anders gemeint. Er ruhte, das heißt, er hat sich alles in Ruhe angesehen und fand alles gut, was er gemacht hatte. Nein, vom schlafen ist da keine Rede. Schlafen tun nur Menschen und Tiere. Bald ist Weihnachten und wie heißt es so schön: „Advent, Advent, die erste Kerze brennt, erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier und wenn die fünfte brennt……? Sam: hast du Weihnachten verpennt. Opa: Genau, aber das kann nur Menschen passieren. Und manchmal hast du in der Schule etwas nicht verstanden, weil du vielleicht geträumt oder „geschlafen“ hast. Oder dein Vater kommt zu spät zur Arbeit, weil er verschlafen hat. Nein, Gott kann nicht schlafen, das wäre auch schlimm für uns. Sam: Warum? Opa: Weil er dann nicht auf dich aufpassen kann. Gott ist immer und überall da und wacht über alles. Soweit jetzt ok? Sam: ja, danke Opa, jetzt bin ich wieder beruhigt. Opa: Prima. Was gibt es sonst noch? Sam: Eigentlich nichts. Wir gehen jetzt wieder. Opa: Schön, das ihr beide da ward. Du weißt, du kannst immer kommen, wenn ich dir helfen kann. Sam: Danke. Tschüss Oma, Tschüss Opa. Ingo: Auf Wiedersehen. Opa: Machts gut Jungens. Es ist gerade Vormittag, 10.30 Uhr, ich stehe am Fenster und siehe, mein Sam ist im Anmarsch. Na Kleiner, bist du nicht in der Schule? Begrüße ich den Ankömmling. Wir haben Ferien Opa, Weihnachtsferien. Ach ja, hätte mir auch einfallen können. Wolltest du was bestimmtes, Sam? Eigentlich nicht, Opa. Wollte nur mal sehen, was ihr so macht. Ist Oma auch da? Nein, die ist einkaufen, müsste aber bald zurück sein. Opa, sag mal, feiert man auf der ganzen Welt Weihnachten? Nein, nur da, wo Menschen an Jesus glauben. In manchen Ländern ist es sogar gefährlich Weihnachten zu Feiern, weil da die Menschen, welche an Jesus glauben noch Bedroht werden. Und warum? Einige wollen eben nicht einsehen, dass Jesus Gottes Sohn ist. Übrigens Sam, viele verwechseln Heilig Abend und Weihnachten. Heilig Abend ist am 24.12. Weihnachten am 25. und 26. Dezember. Und in manchen Ländern gibt es die Geschenke erst am ersten Weihnachtstag. Das ist ja blöd. Ach, was ich sagen wollte Sam, auch den Tannenbaum gibt es nicht überall. Wo sollen die Eskimos wohl einen Tannenbaum her kriegen? Da hast du Recht Opa. Sag mal Sam, schenkst du Mama und Papa auch was? Ja, wir haben in der Schule etwas gebastelt. Na, das ist ja toll. Bist du schon aufgeregt? Ein bisschen schon. Du auch Opa? Pst. Ich glaub die Oma kommt, mache mal die Tür auf. Hallo Sam, hallo Oma. Na, wieder mal hier? Ja, nur kurz, gehe gleich wieder spielen. Geht es dir gut? Ja. Wir kommen ja am zweiten Weihnachtstag zu euch. Weiß ich Oma. Sei artig Sam, sonst kommt der Weihnachtsmann nicht zu dir. Haha, das machen alles Mama und Papa, bin ja kein Baby mehr. Tschüss. Tschüss Sam, bis dann. Mein kleiner Sam hat am 17.ten Dezember Geburtstag In seinem Alter ist das schenken noch relativ einfach. Aber Sam weiß auch schon was er will. Klamotten müssen von Calvin Klein sein. Das Handy und… Nein, man kann nicht einfach so kaufen. Ja, die Zeiten haben sich geändert. Taschengeld zahlt der Opa, das ist bei uns Tradition. Aber er kann das Geld nicht einfach so abholen, wenn er kommt, muss er ein wenig Zeit mitbringen und auch ein bisschen erzählen. Und heute ist Freitag, der letzte im Monat. Irgendwann heute Nachmittag steht der Kleine dann hier in der Tür, um sein Taschengeld abzuholen. Und da kommt er schon, herein spaziert, sage ich. Na, wie schaut es aus? Gut! Wie war die Schule? Gut, wir durften heute etwas früher nach Hause, weil der Sportlehrer krank ist. Ach so was. Und nun willst du deine Piepen abholen? Ja. Sparst du denn auch mal was? Manchmal. Na ja. Ich habe mein Taschengeld früher auch schnell auf den Kopf gehauen. Du Opa, sag mal, warum wird man eigentlich getauft? Wir vom Kindergottesdienst durften letzten Sonntag bei einer Taufe in der Kirche zusehen. Gute Frage, Sam. Ja, warum wird man getauft? Du bist doch im Fußballverein, oder? Ja. Und da hast du einen Ausweis bekommen, als du da eingetreten bist! Ja, so einen blauen, Papa musste aber auch was bezahlen. Siehe, dieser Ausweis bedeutet, dass du zu diesem Verein gehörst. Hier, das ist mein Personalausweis, da steht drin, wo ich wohne, dass ich Deutscher bin, wie groß ich bin, und so weiter. Und die Taufe ist auch so eine Art Ausweis, man bekommt ja auch eine Taufurkunde, du hast auch eine, lass dir die mal zu Hause zeigen. Die Taufe bedeutet, dass du nun zur Familie Gottes und zur Kirche gehörst. Und diese Taufe hat Jesus selber befohlen, der übrigens auch getauft wurde. Was ist denn, wenn man nicht getauft ist? Dann gehört man nicht dazu, ist man kein Christ und gehört nicht zur Familie Gottes. Ausnahmen gibt es, wenn jemand zum Glauben an Jesus kommt, aber keine Gelegenheit mehr hatte sich taufen zu lassen. Neben Jesus hing jemand am Kreuz, der erst kurz vor dem Tode zum Glauben an Jesus kam. Und auch er wurde errettet. Solange du Kind bist, tragen deine Eltern die Verantwortung für deine Taufe. Wenn du größer bist, mindestens 14 Jahre alt bist, dann bis du selber für deine Taufe verantwortlich. Man kann sich ja auch als Erwachsener taufen lassen. Die Kirchen sind sich ja leider nicht ganz einig, ob man auch Kinder taufen soll, welche vielleicht noch gar nichts von Jesus kennen. Denn eigentlich sollte man ja auch an Jesus glauben, wenn man auf seinen Namen getauft wird. Daher gibt es auch Kirchen, welche nur Kinder und Erwachsene Taufen, welche auch „Ja“ zu Jesus sagen können. Im übrigen ist die Taufe wertlos, wenn man nicht an Jesus glaubt. Passiert einem denn was Böses, wenn man nicht getauft ist? Nun, Jesus selbst hat gesagt: “Wer glaubt und getauft ist, der Kommt ins Himmelreich.“ So ist das nun mal eben. Ohne Taufe und Glauben bleibt die Tür zum Himmel zu! Aber wenn die Eltern ihr Kind nicht taufen lassen? Ja, dann tragen sie die Verantwortung und stehen vielleicht vor verschlossener Himmelstür. Aber wie gesagt, Kleiner, wenn du groß bist kannst du dich ja taufen lassen! Kapiert?? Ja, danke Opa. Aber ich bin ja getauft. Ja, und darum bist du mit dem Glauben an Jesus auf der sicheren Seite. So und hier ist dein Taschengeld und ab mit dir. Danke! Tschüss Oma, tschüss Opa. Sam mein kleiner Freund, wie hast du denn die Weihnachtstage Verlebt? Sam: Gut, meine Geschenke sind auch toll. Opa: Waren also alle zu Hause zufrieden? Und habt ihr auch Sylvester gefeiert? Ordentlich geknallert? Weißt du, als Kind fand ich das auch toll, Schweizerkracher, Raketen und so, aber heute denke ich da anders drüber. Die Menschen jammern immer, sie hätten kein Geld, alles sei so teuer und so weiter. Aber Sylvester schießen sie ihr Geld in die Luft, während sie bei Spenden oft sehr zurückhaltend sind. Millionen Kinder hungern noch auf der Welt. Aber trotzdem, ich will niemanden die Freude an Sylvester Verderben. Sam: Warum knallert man denn überhaupt? Opa: Weißt du, das ist so ein alter Brauch. Früher wollte man die bösen Geister damit vertreiben. Sam: Gibt es denn welche? Opa: O ja, ich denke schon. Wenn man denn mit der Knallerei die bösen Gedanken vertreiben könnte, wäre das schon gut. Habt ihr auch gute Vorsätze für das Neue Jahr gefasst? Sam: Ja! Opa: Und welche? Sam: Och, das weiß ich nicht mehr. Opa: Na, macht auch nichts. Hast du dir denn etwas vorgenommen? Sam: Ne, eigentlich nichts Besonderes. Will etwas abnehmen, mehr Sparen und so einiges mehr. Opa: Mal sehen, was wird. Hauptsache, wir bleiben alle gesund! Uns geht es ja nicht schlecht, oder? Sam: Ne, da hast du recht. Opa: Aber eine gute Tat am Tag, das wäre es doch, oder? Ja Sam, so machen wir das, eine gute Tat am Tag. Mal ein liebes Wort, mal Vater oder Mutter helfen, mal Oma was Gutes tun. Denk an deine Freunde. Es gibt viele Möglichkeiten. Weißt du Sam, wenn wir einfach so dahin leben, dann glauben uns die Leute nicht mehr, das wir Christen sind. Sam: Stimmt, hast du recht, Opa. Opa: So, dann wollen wir mal sehen, was uns das Neue Jahr beschert. Adam und Eva Woher kommt der Mensch? Lieber Opa, entschuldige, wenn ich so unangemeldet zu dir komme. Macht nichts Sam, wo brennt es denn? Also unser Lehrer hat gesagt, wir stammen vom Affen ab. Sam, du bist mittlerweile zwölf Jahre alt, so alt war Jesus, als er die Leute im Tempel lehrte. Nun, wenn euer Lehrer meint, er stamme vom Affen ab, dann ist das sein Problem. Ist eigentlich Blödsinn, wenn nicht sogar unverschämt, wenn ein Lehrer euch so etwas sagt. Ich werde mal mit dem Lehrer sprechen, ich kenne ihn ja, eigentlich ein ganz netter Mann. Aber was er da erzählt ist einfach Unsinn. Du kennst doch die Geschichte von Adam und Eva? Ja! Nun darf man sich das nicht so vorstellen, als habe Gott da die Erde, den Sand, in die Hand genommen und da Menschen gemacht, so wie du dir einen Schneemann zurecht machst, oder wenn du dir am Strand eine Burg baust. Nein, Gott hat den Menschen geschaffen aus den Stoffen der Erde. Zum Beispiel Eisen, manche Menschen haben zu wenig Eisen im Körper, dann müssen sie Tabletten nehmen. Ich nehme zum Beispiel Calcium Tabletten, wegen der Knochen. Ach so, darum kauft Mama Mineralwasser, weil da so Sachen drin sind. Genau, Sam, genau. So und Gott hat alles Lebendige gemacht, aus der Erde. Nun mag es sein, ----------------------- sieh dir diese Linie an, das hier mal das Leben kam, nach links kamen dann die Affen und rechts von der Linie die Menschen. Affen und Menschen könnten also einen gemeinsamen Vorfahren haben. Aber der Mensch stammt nicht vom Affen ab. Zu verstehen? Ja, so ziemlich, Opa. Und weißt du Sam, genau weiß das eigentlich keiner, denn niemand war dabei, als Gott alles machte, Tiere und Menschen. Das was ich versuche dir zu erklären, vermutet man. Und weißt du, letztlich ist mir das auch alles ziemlich egal, Gott hat diese Welt und alles was da lebt geschaffen. Wie er das gemacht hat ist zwar interessant zu wissen, aber letztlich nicht allzu wichtig. Und wenn jemand gerne die Affen als Vorfahren haben will, dann soll er es. Du stammst jedenfalls nicht vom Affen ab. Darf ich das auch meinem Lehrer sagen? Warum nicht? Er hat dir seine Meinung gesagt und du sagst ihm deine. Das ist ok. Und Sam, Gott hat nicht nur Tiere geschaffen, sondern eben auch Menschen als sein Gegenüber. Menschen können mir Gott reden, Tiere nicht. Soweit, soviel für heute. Der Mensch ist ein Abbild Gottes und nicht der Affe. Sam ist im Anmarsch. Nee, nicht heute denke ich, aber zu spät, Sam hat schon geklingelt. Ich bewahre Haltung. Gehe zur Tür und öffne. Hallo kleiner, so früh schon? Ja Opa, wir haben doch noch Ferien, Winterferien. Na, dann komm mal rein, schön dich zu sehen. Guten morgen, Oma. Guten Morgen Sam, so früh schon? Wir haben noch Ferien Oma. Mama und Papa nicht da? Doch, Mama kauft ein, Papa ist zur Arbeit. Na, dann geh mal mit Opa in die Stube. Opa, weißt du was? Nee, Sam, was soll ich wissen? Ich habe mich mit Per, unserem Nachbarn, gestritten. Oh, und warum? Der Per hat gesagt, sein Vater habe gesagt, er verstehe nicht, wenn es Gott gibt, warum dann so viele Unfälle passieren. Er, Gott, hätte ja das kleine Mädchen auf Rügen beschützen können. Also Sam, dazu muss ich dir jetzt etwas sagen, auch wenn das schwer zu verstehen ist. Übrigens, verstehst du immer alles, was andere Leute tun und sagen? Nö. Und ich verstehe auch nicht alles, was Gott tut oder nicht tut. Ich sage dir Sam, Gott braucht keinen Menschen um Erlaubnis zu fragen, ob er etwas tun soll oder nicht. Und deine Frage kann kein Mensch beantworten, weil keiner Gottes Plan kennt. Seit über tausend Jahren, ja länger, stellen die Menschen solche Fragen, wie du. Die einen werden beschützt, die anderen nicht. Keiner weiß eine Antwort, vielleicht auch gut so. Ich stelle solche Fragen nicht mehr. Aber Opa, was soll ich dem Per denn sagen? Sage ihm, er solle Gott selber fragen. He, selber fragen? Ja genau, er soll beten und Gott fragen. Aber der Per und sein Papa beten nicht. Weißt du Sam, wenn mein Nachbar sein Auto kaputt haut, dann frage ich auch nicht meinen Onkel, warum er das getan hat, sondern ich muss meinen Nachbarn selber fragen. Ja Sam, dann musst du dem Per sagen, es sei nicht deine Sache, über Gottes Pläne Auskunft zu geben. Und noch etwas wichtiges Sam, so manches Unglück auf dieser Welt verschulden die Menschen ja selber. Wenn einer betrunken Auto fährt und jemanden tot fährt, dann ist nicht Gott schuld daran. Oder?? Ja, stimmt Opa. So viele Unglücke auf der Welt verursachen die Menschen einfach selbst und immer heißt es dann: warum hat Gott…?? Ja, Opa, vielleicht hast du recht. Ich gebe ja zu, Sam, das das manchmal schwer zu verstehen ist, mit den Unglücken in der Welt. Aber Gott ist Gott und der braucht sich vor uns nicht zu verantworten. Schwer zu verstehen, Sam? Ja, schwer, Opa. Aber tröste dich Sam, ich verstehe auch vieles nicht. Manchmal bleibt einem nichts anderes übrig als zu sagen: Gott, dein Wille geschehe! Mein Telefon klingelt, wer mag es sein? Hallo, wer da? Hallo Opa, ich bin es, Sam. Ja Hallo Sam, na, wie steht es? Gut. Opa, ich habe mal ne Frage, mein Freund, der Matthias ist katholisch und die haben einen Papst. Haben wir auch einen? Nein Sam, wir nicht. Und warum nicht, Opa? Ich denke, wir brauchen einfach keinen. Und warum nicht Opa? Ja, warum nicht, da muss ich er einmal überlegen. Weißt du Sam, wir haben noch nie einen Papst gehabt und es ging ganz gut ohne. Ich meine auch, wir wollen keinen. Reicht das erst einmal Sam? Na ja..? Sag mal Opa, warum beten wir nicht zur Maria, der Mutter Gottes? Lieber Sam, Maria ist nicht die Mutter Gottes, sondern die Mutter Jesu. Hat Matthias aber gesagt Opa. Das hast du entweder falsch verstanden Sam, oder der Matthias hat sich da schwer geirrt. Er sollte mal seinen katholischen Pastor fragen, den ich auch sehr gut kenne. Gott hat keine Mutter, so wie wir Menschen. Aber wo kommt Gott denn her, Opa? O Sam, du kannst einem ganz schön auf die Nerven gehen. Das erkläre ich dir, wenn du mal wieder hier bist. Mach es gut mein kleiner Freund, bis dann. Tschüss Opa. Sam hat eine Frage, aber bitte nur eine, ich habe heute wenig Zeit. Also schieß los, alter Junge. Opa, wie ist das mit Beten, muss man das jeden Tag? Manchmal weiß ich gar nicht, was ich sagen soll. Ja, Sam es geht mir manchmal auch so. Abends beim Fernsehen sagt die Oma öfters mal zu mir: du bist so still, sag doch mal was. Dann sage ich, was soll ich sagen? Weißt du, man braucht eigentlich gar nicht viel reden, Sam. Rede mit Gott so, wie du mit mir redest, sage danke für den Tag, erzähle ihm was dir Freude macht, oder über was du dich geärgert hast. Alle deine Träume und Wünsche kannst du ihm sagen. Aber ganz wichtig ist das Danken, das vergessen wir leider zu oft, ich auch. Ja allerdings Opa. Wie oft muss man denn am Tage beten, Opa? Dafür gibt es keine Regeln Sam, Beten kann auch einfach mal ein dankbarer Blick zum Himmel sein. Oder du summst eine Melodie vor dich her, zum Beispiel: Danke, für diesen…… Es müssen nicht immer gesprochene Worte sein, es kommt auf das Herz an. Manchmal ist man eben „sprachlos“, bleibt einem die Spucke weg. Gelegentlich wenn ich in der Kirche bin, gucke ich einfach auf das Kreuz und konzentriere mich darauf. Ist auch ein Gebet. Also, es kommt mehr auf das Herz und die Gedanken an, weniger auf viele Worte. Im Übrigen Sam, bevor du den Mund auf machst, weiß Gott schon lange, was du willst. Sind wir uns einig Sam? Ja Opa, wir sind uns einig, dann Tschüss. Tschüss, mein Junge. Opa, sag mal, bald kommt ja die Fastenzeit, was ist da eigentlich alles verboten? Gar nichts, rein gar nichts ist da verboten, wie kommst du darauf, Sam? Ich habe das so gehört, Opa. Also zunächst einmal bedeutet Fasten nicht, das man nichts essen darf, fasten heißt zunächst, auf etwas verzichten, aber auf etwas was einem eigentlich sehr lieb ist. Aber man muss nicht fasten, dafür gibt es kein Gebot, lieber Sam. Versuche mal sechs Wochen ohne Süßes auszukommen, Sam. Oh, nee Opa. Siehst du Sam, das tut weh und das wäre ein echtes Fasten, verzichten. Wenn du auf etwas verzichtest, Sam, was du sowieso nicht magst, ist das kein Fasten. Und was machst du, Opa? Hm, ja, ich gebe zu, fällt mir ein wenig schwer. Abends auf meinen Rotwein verzichten, auf meine Pfeife? Ich weiß noch nicht so recht, Sam. Im letzten Jahr habe ich gar nicht gefastet, gebe ich zu, ich darf ja nicht flunkern. Was hat man denn vom Fasten, Opa? Was bringt das? Nun, so nimmt man am Leiden Jesu teil. Aber es stärkt auch den Willen, mal ganz hart mit sich sein. Kann ich mir das mal überlegen, Opa? Natürlich, Sam, ich überlege ja auch noch. Vielleicht können wir ja was zusammen machen, Sam. Oh, ja, das wäre toll Opa. Vielleicht fällt uns ja mal was ein. Wie wäre es denn, wenn wir tatsächlich mal alles Süße für sechs Wochen weglassen?? Gibt es da nichts einfacheres, Opa? Sam, ich habe dir ja gesagt, auf etwas zu verzichten, was einem sowieso Schnuppe ist, ist kein fasten. Also wollen wir es versuchen oder nicht? Und wenn wir es nicht durchhalten, Opa? Pech, dann ist es so, sind wir Waschlappen. Also auch nicht heimlich naschen, Sam, okay?? Also, ran, wir schaffen das, Sam, Hand drauf!Opa, meine Nachbarn sind katholisch und die gehen jeden Sonntag in die Kirche, Michael sagt, das muss man. Stimmt das? Nein Sam, nein, man muss nicht. Alles was ich nicht gerne tue, also unter Zwang, ist einfach Papperlapapp nichts wert. Weißt du Sam, wenn ich dich bitte, mir etwas zu helfen, dann komm nur, wenn du Lust hast und es gerne tust. Ansonsten bleib lieber weg, du sollst dich nicht gezwungen fühlen. So ist das auch mit der Kirche, man geht gerne, oder man lässt es. Ich habe auch manchmal keine Lust, weil ich zum Beispiel einen Gottesdienst im Fernsehen sehen möchte. Und man wird da nicht für bestraft Opa? Nee, von wem denn? Weißt du Sam, nicht einmal Jesus hat verlangt, man müsse täglich in den Tempel gehen. Allerdings, wenn man überhaupt nicht geht, dann ist in der Tat was faul. Schließlich sind die Christen eine große Familie und Verwandte besuchen sich eben untereinander. Und wenn sie sich nicht mehr gegenseitig besuchen, dann stimmt da was nicht. Also so, Opa, wenn ich mit Timo nicht mehr spielen will? Genau, dann stimmt was nicht zwischen euch. So ist es auch mit dem zur Kirche gehen, Sam. Für dich ist das alles noch ein wenig schwerer, lieber Sam, weil ihr oft nicht versteht, was der Pastor predigt und na ja, dann langweilt man sich. Die Gottesdienste müssten in der Tat altersgerechter sein. Aber das ist kaum zu machen. Die Erwachsenen wollen keinen Kindergottesdienst. Aber du Sam, könntest ja gelegentlich in den Kindergottesdienst gehen? Aber die sind da noch jünger und kleiner als ich, Opa. Ja, da hast du ein Problem, Sam. Ich weiß da auch keine Lösung, Sam. Ja, manchmal ist alles nicht so einfach. Nee, Opa. Opa, warum muss ich zum Konfirmandenunterricht, mein Freund, von den Baptisten nicht? Lieber Sam, die Katholiken haben auch keinen Konfirmandenunterricht. Die Baptisten brauchen keinen, weißt du warum nicht? Nee! Also Sam, der Konfirmandenunterricht ist ein nachgeholter Taufunterricht. Bei deiner Taufe haben deine Eltern für dich gesprochen. Nun musst du dieses Bekenntnis selber sprechen. Da die Baptisten keine Säuglinge taufen, sondern nur mündige Menschen, also solche, die etwas vom Glauben verstehen, brauchen sie keinen Konfer, kapiert? Ja, soweit, Opa. Und die Katholischen? Zugegeben, weiß ich im Moment nicht, die haben die Firmung. Und was ist, Opa, von den dreien das Beste? Das kann man so nicht sagen, Sam, es taugt alles nicht, wenn man nicht mit dem Herzen dabei ist. Letztlich muss das jeder mit sich selbst ausmachen. Ich meine, alle drei haben irgendwie Recht, aber keiner darf behaupten, nur er habe Recht. Denn, lieber Sam, die Wahrheit kennt nur Gott. Also, du bist evangelisch, kannst dich konfirmieren lassen, oder müsstest zu einer anderen Kirche gehen. Mir hat die Konfirmandenzeit Spaß gemacht. Heute spielt leider das Geld eine große Rolle. Und hier sollte man sich ernstlich prüfen, lieber Sam. Das Geld ist sehr verlockend. Ja, das stimmt Opa, aber dann könnte ich mir doch eine neue Stereoanlage kaufen. Stereoanlage oder Konfirmation, da musst du dich entscheiden. Das ist aber blöd Opa. Ja, das ist hart, ich weiß, lieber Sam. Als ich so alt war wie du, habe ich das auch anders gesehen. Aber mehr kann ich dir nicht sagen, mach das mit deinen Eltern aus, oder sprich mal mit Pastor Lichter darüber. Ich überlege mal, Opa. Gibt es die Hölle? Und ob, lieber Sam, lese mal die Geschichte vom reichen Mann und armen Lazarus (Lukas 16,19ff.). Nur die Hölle gibt es gleich zweimal, lieber Sam. Einmal hier auf Erden und dann in der Welt Gottes. Da wo heute Krieg ist, wo Menschen hungern und leiden, da erleben sie die Hölle auf Erden. Verstehst du das, Sam? Du kannst einem anderen Menschen das Leben zur Hölle machen. Zum Beispiel, wenn du deinen Eltern auf den Keks gehst, nur Blödsinn machst. Oder denke mal an die hungernden Kinder in Afrika, die erleben die Hölle. Erzähl mal weiter Opa - und die andere Hölle? Komm, wir lesen mal die Geschichte vom armen Lazarus. Na, was sagst du jetzt, Sam? Spannend die Geschichte, Opa. Geschieht dem Reichen recht, ha, ha. Ja, Sam, innerlich frohlocke ich auch, dass dieser Halunke jetzt sein Fett weg kriegt. Trotzdem dürfen wir nicht zu viel Schadenfreude aufkommen lassen. Denn Gott mag keine Schadenfreude: "Denn der Herr sieht alles, und Schadenfreude missfällt ihm" (Sprüche 24,18) Aber ich bin froh, dass es die Hölle bei Gott gibt, dass also jedes Unrecht einmal bestraft wird. Niemand kann Gott entkommen. Gott bestraft die Bösen, Opa. Ja, so ist es Sam, auch wenn wir das manchmal nicht so sehen. Ich würde auch ganz gerne mal jemanden in der Hölle schmoren sehen, besonders einen, der Kinder quält. Ist das nicht Schadenfreude, Opa? Ja, ein bisschen schon, gebe ich zu. Aber wenn ich diesen feisten Fresssack sehe, wie der den armen Lazarus vor seiner Haustür verhungern lässt, dann kocht mir die Galle über, Sam. Es beruhigt mich wirklich, das Gottes Gerechtigkeit die In diesem Leben zu kurz gekommenen einmal belohnt. Und die, die das Elend in dieser Welt verschuldet haben, sich verantworten müssen. Die, die ihren Mitmenschen hier auf Erden die Hölle bereitet haben, werden sie einst auch zu spüren bekommen. Aber wer umkehrt und Jesus ehrlich um Vergebung bittet, zu dem ist Gott gnädig und vergibt ihm seine Schuld. Hast recht, Opa. Die Ostereier und der Osterhase, was haben die mit Ostern zu tun? Berechtigte Frage, Sam. Was hat der Weihnachtsmann mit Weihnachten zu tun? Ach Sam, weißt du, da wird den Menschen so mancher Blödsinn verkauft. Gegen so ein bisschen Kinderglauben ist ja nichts einzuwenden, aber manchmal treibt er doch seine Blüten. Doch zu deiner Frage: Die Ostereier sind ein Symbol des Lebens. Das Küken darin sprengt die Eierschale und drängt nach draußen, so hat Jesus die Grabplatte, den Stein, beiseite geschoben und ist zu neuem Leben Erstanden. Und der Osterhase: Es gab eine Zeit, da hat man die Christen verfolgt und gejagt, dann haben sie sich in Höhlen versteckt, wie die Hasen. So nannte man die Christen auch „Hasen“ Um Ostern ließen sich dann diese „Hasen“ taufen und so entstanden die Osterhasen. Übrigens, wir sprechen ja auch von Angsthasen. Ob das alles so stimmt, wie ich es dir gesagt habe, das weiß ich nicht lieber Sam, ich habe das nur mal so gelesen. Weißt du Sam, sollen doch die kleinen Kinder Ostereier suchen, einen Schokoladenhasen bekommen, aber dann müssen die Erwachsenen den Kindern irgendwie auch die Bedeutung der Symbole klar machen. Kapiert Sam?? Ja, so ein bisschen. Dann ist das also alles alberner Quatsch, Opa? Nein, so würde ich das nicht sagen, man darf es nur eben nicht übertreiben, mit den Osterhasen, den schließlich geht es um Jesus und nicht um den Osterhasen. Trotzdem lassen wir die kleinen Kindern gerne den Osterhasen und das Eier suchen, okay? Du freust dich ja auch, Sam, wenn du Ostern was geschenkt bekommst, oder? Ja, stimmt, Opa. Aber eine Frage noch Opa, weiß man das genau, das Jesus wieder lebendig wurde? Ich glaube ja, Sam. Die Freunde, die Jünger Jesu, hätten das kaum behauptet, wenn Jesus ihnen nicht erschienen wäre. Für eine bloße Behauptung hätten sie nicht ihr Leben aufs Spiel gesetzt. Man hätte sie gekreuzigt oder gesteinigt, wenn sie gelogen hätten. Ohnehin glaubte man ihnen ja nicht. Aber Jesus hat sich vielen Menschen gezeigt, nach Ostern. Zu gerne hätten seine Feinde sich gefreut, wenn alles Nur Bla -bla gewesen wäre. Aber es war nicht mehr aufzuhalten, was da Ostern Passiert ist. Was einige als Spinnerei bezeichnet haben, erwies sich als Wahrheit, lieber Sam. Und noch etwas Sam, wenn das alles nicht wahr wäre, würde heute kein Mensch mehr davon reden. Du meinst von Ostern, Opa? Genau, Sam. Leider denken viele heute nur noch an die Osterferien, langes Wochenende und so. Aber Ferien sind auch toll, Opa. Ach Junge, alles nicht so einfach. Das alles klar zu machen ist manchmal schwer. Ostern bleibt Ostern, abgemacht? Okay, Opa. Sam, meine kleine Nervensäge, an religiösen Fragen sehr interessiert. Warum musste Jesus sterben, wo er doch so große Macht hatte? Jesus sagte doch selber, wenn er wollte, könnte er eine Legion Engel herbei holen und seine Feinde vernichten. Sam, du zerbrichst dir über vieles den Kopf und meinen Kopf strapazierst du ganz schön. Also mal der Reihe nach. Jesus ist für unsere Sünden gestorben. Sam, wenn du zu Hause Mist gebaut hast, bekommst du wahrscheinlich Stubenarrest, Fernsehverbot oder sonst was. Stimmt’s? Ja, Opa. Oder kommt dein Freund und nimmt dir die Strafe ab? Nee. Siehst du, wenn du schon vierzehn Jahre alt wärst, dann könnte man dich auch in das Gefängnis stecken, wenn du etwas sehr Schlimmes getan hättest. Niemand würde freiwillig für dich in das Gefängnis gehen. So, und da die Menschen alle Böses tun vor Gott, müsste er sie auch ja alle bestrafen, denke an die Geschichte vom reichen Mann und Lazarus, wie der Reiche da in der Hölle litt. Und damit uns das nicht passiert lieber Sam, gab Gott den Menschen eine Chance, er schickte Jesus, der uns vor der Hölle bewahren soll, für die Menschen ließ Jesus sich kreuzigen, er nahm unsere Strafe auf sich. Wer nun an Jesus glaubt und das, was er für uns getan hat, der ist gerettet. Aber dann hat Jesus ja als Unschuldiger die Strafe auf sich genommen, Opa. Ja, so ist es, lieber Sam, eigentlich hätten die Menschen das gar nicht verdient. An was denkst du, Sam? Warum Jesus das getan hat, Opa. Aus lauter Liebe, nur liebe und Geduld mit uns, lieber Sam. Dann war Jesus auch ein Held, Opa? Ja, das war eine Tat, für uns Menschen, Sam. Jesus hat einmal gesagt: “kein Mensch hat größere Liebe als der, der sein Leben für seine Freunde aufs Spiel setzt.“ Also, du gehst auf das Eis, brichst ein und rufst um Hilfe, da kommt jemand und versucht dich zu retten, er schafft es, ertrinkt dabei aber selber. Oder ein Soldat zieht einen Verwundeten in Sicherheit und wird dabei selber getötet. Manche Menschen riskieren ihr Leben für andere. Opa, das ist toll, wie du mir das erklärt hast, Jesus hat also sein Leben für uns gegeben, damit wir leben? Du hast es verstanden, Junge, genau so ist es. Aber das alles heißt natürlich nicht, das man den Helden spielen soll und leichtfertig sein Leben aufs Spiel setzt. Es kommt immer auf die Situation an, du und ich, wir sind nicht Jesus. Also Sam, nicht Jesus spielen. Sind wir uns einig, Sam? Ja! Dann wünsche ich dir noch einen schönen Tag. Na Sam, was gibt es neues? Nichts, wollte nur mal reinschauen, Opa. Komm Sam, erzähl keinen Stuss, du kommst doch nicht, um mir guten Tag zu sagen, also, was gibt es? Mein Freund Timo hat gesagt, das mit der Arche sei Spinnerei, habe sein Vater auch gesagt. Wieso? Der Noah könne unmöglich so eine Arche gebaut haben, wo alle Tiere der Erde reinpassten. Aber Sam, in der Tat sagt die Bibel, dass Noah von allem Vieh, von allen kriechenden Tieren und von allen Vögeln ein Paar mitnehmen sollte. Hast du denn die Geschichte mal gelesen, Sam? Nö, habe nur davon gehört. Also Sam, eigentlich hätte ich von dir erwartet, das du dich erst mal selber davon überzeugst, was da in der Bibel steht. Mache ich noch, Opa. Also mal zur sogenannten Arche, Sam. Der Noah wird Monate daran gearbeitet haben. Da nach ist er nicht auf der Erde herumgereist und hat überall Tiere eingesammelt. Wie hätte das wohl gehen sollen, he? Und wo hätte er all das Futter her nehmen sollen, Sam? Und ob sich wohl alle Tiere vertragen hätten, Sam? Und kannst du dir die Größe vorstellen, he, Sam? Die Arche hätte größer als ein Fußballfeld sein müssen. Ja, da hatte Noah ein Problem, Opa. Sage ich doch, Sam. Ich stelle mir das so vor, Sam: der Noah hat die Tiere, welche er selber besaß und die in seiner Umgebung waren eingefangen und in die Arche gebracht. Das müssen in der Tat viele Tiere gewesen sein, jeweils ein Pärchen. Auf jeden Fall alle damals lebenden und verfügbaren Tiere. So unglaublich das auch klingen mag. Dazu seine Familie und Angehörige. Der Noah muss auch ein Platzproblem gehabt haben, oder auch nicht? Stell dir vor, was das für ein Riesenkasten gewesen sein muss. Ja Sam, und was die Flut anbetrifft, ist sie erwiesen, Wissenschaftler bezeugen das. Und ob die Arche da in der Türkei auf dem Ararat gelandet ist, weiß man nicht. Auf jeden Fall Sam, die Sintflut gab es. Man kann leider nicht immer alles klären, was so in der Bibel steht, vieles ist einfach zu lange her und manches will die Bibel uns auch nicht sagen. Aber sage dem Vater von Timo und dem Timo auch, die Sintflut ist keine Spinnerei, das sollten sie sich mal besser informieren. Aber zugegeben Sam, man darf in der Bibel nicht alles immer gleich wortwörtlich nehmen. Die Welt ist ja möglicherweise auch nicht in sechs Erdtagen entstanden. Ich würde da eher von sechs Zeitabschnitten sprechen. Aber es können auch sechs Tage gewesen sein, wer weiß? Es muss sich ja nicht um irdische Tage handeln. Auf vielen unserer Planeten sind die Tage unterschiedlich lang, vielleicht waren es nur Sekunden. „Tausend Jahre sind bei Gott wie ein Tag“, sagt die Bibel. Unsere Zeitmaße unterscheiden sich oft von denen Gottes. Besser man fragt dann mal jemanden, der etwas davon Versteht, okay? So, zieh ab, bis zum nächsten Mal. Tschüss Opa. Ach, eins noch Opa: kannst du mir demnächst mal erklären, wie Gott aussieht? Oder wie man ihn sich vorstellen soll? Sam, es reicht für heute, mach es gut. Opa, sag mal, dass mit der Auferstehung, ich meine das mit dem Leben nach dem Tod, wie geht das? Wie meinst du dass Sam? Na, es heißt doch, dass wir in den Himmel kommen und da weiterleben. Also Sam, warum fragst du immer mich, frag doch deinen Pastor. Aber ich dachte, du wüsstest das auch, du kannst immer so schön erzählen. Was willst du denn genau wissen, Sam? Na Opa, die Toten werden doch begraben oder auch verbrannt, wie sollen sie denn da in den Himmel kommen? Mein Freund, der Julian sagt, das sei alles Quatsch. Nun Sam, was der Julian sagt ist nicht maßgebend, sondern was Gott sagt, kapiert? Ich habe gerade vor ein paar Tagen mit einer alten Frau gesprochen, welche jeden Sonntag in die Kirche geht, aber an die Auferstehung nicht glaubt. Ich hab die Frau denn gefragt, warum sie überhaupt zur Kirche geht? Sie hat nur mit den Achseln gezuckt und gesagt, das könne sie sich nicht vorstellen, das alle Menschen mal vom Tode auferstehen und einige dann ewig leben werden. Da habe ich gesagt, vorstellen kann ich mir das auch nicht, aber in der Bibel steht: “Was kein Auge je gesehen, was kein Ohr je gehört, ja was sich die kühnste Phantasie nicht vorstellen kann, das hält Gott für seine Kinder bereit.“ Lieber Sam, es gibt immer noch Leute, die meinen, alles verstehen zu müssen, damit sie es glauben können. Aber Opa, dann ist es aber einfacher zu glauben. Glauben heißt nicht unbedingt Wissen und umgekehrt, lieber Sam. Entweder wir vertrauen auf Gottes Verheißung und Versprechungen oder wir glauben ihm nicht. Was wäre das für ein Gott, der nur den Tod als letztes uns zu „schenken“ vermag? Ich glaube du hast recht, Opa. Wenn Gott nur den Tod als letztes zu bieten hat, dann ist er nicht allmächtig, dann wäre auch Jesus nicht auferstanden. Genau Junge, du hast es verstanden, bravo. Da fällt mir noch ein Sam, Jesus sagt, das jedes Haar auf unserem Kopf gezählt ist. Wenn wir also so wertvoll bei Gott sind, kann der Tod nicht das Letzte sein. Weißt du, es gibt Pflanzen, die nur einmal im Jahr blühen, andere blühen viele Jahre. Ja es gibt Bäume, die sind über tausend Jahre alt. Und der Mensch, Gottes Abbild, sozusagen die Krone der Schöpfung, der soll die geringste Lebenserwartung haben?? Das glaubst du wohl selber nicht, Sam. Aber Opa, eine Frage, wie ist das mit dem Körper? Der ist doch nicht mehr da. Das musste kommen, dass du diese Frage stellst, Sam. Also der Apostel Paulus sagt, wir bekommen einen ganz anderen Leib oder Körper. Wie der nun beschaffen ist, das weiß ich auch nicht. Jedenfalls ein unvergänglicher Leib. Reicht das für heute Sam? Ja, Opa, aber das ist alles schwer zu verstehen. Nicht nur für dich Sam. Aber man muss eben nicht immer gleich alles verstehen. Verlasse dich einfach auf Gottes Zusage, er wird es schon machen, auch wenn wir es nicht verstehen. Und, lieber Sam, lass dich nicht vom Gespött anderer beeindrucken. Sage ruhig, du verstehst vieles nicht, aber du glaubst dennoch an Gottes Versprechen. Okay? Okay, dann schlag ein, gib mir deine Hand. Und nun gehe zum Fußball, lass sich andere den Kopf zerbrechen. Sam, wie siehst du denn aus? Ich habe mich geprügelt Opa. Du hast dich was….? Ja, der Tjark hat bei meinem Fahrrad vorne die Luft raus gelassen, da habe ich ihm eine gescheuert. Ach, da hast du ihm eine gescheuert, toll, was kannst du sonst noch? Jetzt wasche dich erst mal und dann unterhalten wir uns. Verrückter Kerl. So, setze dich mal und dann von vorne, erst putzt du dir mal die Nase. Ja, Opa. So und nun mal der Reihe nach, was war los? Ja, der Tjark hat bei meinem Rad vorne die Luft raus gelassen, da bin ich geplatzt und habe ihm eine gelangt. Und dann hat er mich angegriffen und dann, na ja… War das Ventil noch im Rad, Sam? Ja! Dann, Sam hättest du das Rad doch bloß wieder aufpumpen brauchen, Sam. Da war doch keine Schlägerei nötig. Weißt du noch das Wort aus der Bergpredigt, Sam? Ja! Na und wie lautet es? Man soll keine Gewalt anwenden, Opa. Gut das du das noch weißt, warum hast du nicht danach gehandelt? Ich konnte mich nicht beherrschen, hatte die Wut. Sam, das war nicht gut. Weißt du noch, wie du deiner Schwester mal aus Spaß eine Heftzwecke auf den Stuhl gelegt hast? Ja. Dafür hätte man dir auch eine scheuern müssen, aber wir haben vernünftig mit dir gesprochen, das man so etwas nicht macht, oder? Ja, ich weiß, Opa. Also sehe zu, dass du mit Tjark wieder ins Reine kommst. In Zukunft flippst du nicht mehr aus, sondern regelst das anders, wenn dir jemand Schaden zufügt, okay? Wo kämen wir hin, wenn jeder gleich das Faustrecht in Anspruch nimmt. Wie lautet also die Devise Sam? Keine Gewalt, Opa. Genau, davon gibt es genug in dieser Welt. So und nun ziehe Leine, tschüss, mein Junge. Ach, die Sache mit dem Apfel. Sam, wie kommst du auf die Frage mit dem Apfel? Willst du von mir wissen um welche Apfelsorte es sich handelte? Nun die Eva hat doch von dem Baum, das steht doch in der Bibel, den Apfel genommen. Und das hast du gelesen Sam? Ne, aber das steht doch da, Opa. Aber wenn du es nicht gelesen hast, woher weißt du denn, dass das da steht, Sam? Aber auf Bildern sieht man immer, wie der Adam den Apfel hält. Zeige mir mal wo das steht, Sam. Das muss da vorne bei Adam und Eva stehen, die Geschichte mit dem Paradies, Opa. Na, dann schauen wir mal Sam, ob du recht hast. Ah, ich hab es, komm, lesen wir mal. Na, was sagst du nun, Kleiner? Von allen Früchten durften Adam und Eva essen, nur nicht die Früchte vom Baum der Erkenntnis. Um was für eine Frucht es sich handelte, steht da nicht. Was wächst denn so auf Bäumen? Äpfel, Birnen, Kokosnüsse, Bananen, Pflaumen und ? Es kann also alles Mögliche gewesen sein. Aber warum denn dann die Bilder mit dem Apfel, Opa? Nun Sam, die Maler haben versucht, diese Geschichte zu malen, da sie aber nicht wussten und nicht wissen um welche Frucht es sich handelte, haben sie den Apfel genommen, der ist allen bekannt. Reine Phantasie also. Ach so ist das, Opa. Und ich habe immer geglaubt, dass mit dem Apfel stimmt. Wieder was dazu gelernt, Sam. So, hier hast du einen Apfel, lass ihn dir schmecken und nun ab mit dir. -- -- -- Markus, Kapitel 10.13-16 Da brachte man Kinder zu ihm, damit er ihnen die Hände auflegte. Die Jünger aber wiesen die Leute schroff ab. Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes. Amen, das sage ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie. --Euer--JR--

29.8.14 18:50, kommentieren