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Der Sinn des Lebens

Das Leben ist nicht immer leicht. Es ist nicht immer schön und es geht im Leben nicht immer bergauf. Das ist eine Tatsache, aber eine, die wir oft nicht verstehen. Es beginnt mit großen Katastrophen, die wir nicht verstehen. Ein Erdbeben zerstört beinahe ein ganzes Land und die ganze Welt schreit auf: "Warum???" Ein Tsunami nimmt unzähligen Menschen das Leben, zerreißt Familien, zerstört die vertraute Heimat und alle fragen nach Gott. Warum lässt er so etwas zu? Aber auch im eigenen Leben geschehen Dinge, bei denen wir laut "Warum, Gott?" schreien wollen. Der eine verliert seine Arbeitsstelle. Die andere verliert ihr Bein. Da ist eine Mutter, die ihre Familie verlässt, von heute auf morgen. Oder eine Schwester, die bei einem Unfall plötzlich stirbt. Ich weiß nicht, was du schon erlebt hast oder was du vielleicht gerade durchmachst. Vielleicht sind es auch nur alltägliche Sorgen, die dich gerade bedrücken und deprimieren. Wenn es dir gerade gut geht, dann sei dankbar dafür. Aber ich bin mir sicher, egal wo du gerade stehst, du weißt wovon ich rede. Jeder erlebt es irgendwann mal, diese brennende Frage nach dem Warum. In der Bibel gibt es eine Begebenheit in der Jesus eine solche Frage beantwortet und seine Antwort gilt auch heute für uns und unsere Fragen. Jesus ist mit seinen Jüngern unterwegs, als er auf einen blinden Mann trifft. Dieser Mann war von Geburt an blind und die Jünger fragen Jesus, wer schuld ist an seiner Blindheit. Krankheiten und Leiden, so dachte man, waren Strafen für bestimmte Sünden. Da dieser Mann aber blind geboren wurde, war es naheliegend, dass seine Eltern gesündigt hatten und somit die Schuld für seine Blindheit trugen. Die Jünger fragen also nach dem Warum. Warum ist der Mann blind? Wer hat gesündigt? In Johannes 9, 3 gibt Jesus eine bezeichnende Antwort: "Weder dieser hat gesündigt, noch seine Eltern, sondern damit die Werke Gottes an ihm offenbart würden." Jesus sagt damit nicht, dass seine Eltern und er selber absolut sündlos waren, aber er macht deutlich, dass die Blindheit des Mannes keine Strafe für eine Sünde war. Er ist krank, damit Gott seine Macht zeigen kann! Und genau das passiert im Folgenden. Jesus heilt den Mann, alle seine Nachbarn, Freunde und Familie bekommen das mit und wundern sich. Es kommt so weit, dass er vor die Pharisäer geführt wird. Diese werfen ihn aus der Synagoge hinaus, was damals einen Ausschluss aus der Gesellschaft bedeutete, weil er die Macht Jesu bezeugt! Jesus geht dann zu ihm, offenbart sich ihm als den Sohn Gottes und der Mann glaubt an ihn. Aus dieser Geschichte kann man sehr viel lernen, aber ich will nur auf zwei Punkte eingehen: 1. Wenn wir Leid erleben, verfolgt Gott immer ein Ziel damit, nämlich, seine Verherrlichung und Offenbarung! Manchmal macht er uns durch Leid auf Sünden in unserem Leben aufmerksam. Manchmal will er uns einfach wieder davon überzeugen, dass wir ihm vertrauen können. Und manchmal tut er Wunder um uns und unsere Mitmenschen von seiner Allmacht zu überzeugen. Wie auch immer die spezielle Situation aussieht, Gott will sich gerade darin verherrlichen! 2. Jesus lässt uns nicht alleine. Er ist da wenn wir ihn brauchen und er macht immer den ersten Schritt. Jesus ist auf den blinden Mann zugegangen und hat ihn von sich aus geheilt. Als der geheilte Mann aus der Synagoge geworfen wird, ist es wieder Jesus, der ihn sucht (vgl. Johannes 9, 35: "und als er ihn fand") und sich ihm als den Sohn Gottes offenbart. Wenn du schwere Zeiten durchmachst, vertraue darauf, dass Jesus alles in seiner Hand hat und dass er weiß, wie es um dich steht. Er hat einen Plan und er wird ihn auch vollenden. Wenn du Leid ertragen musst, dann frag nicht warum Gott dies zulässt, denn er tut es um sich zu verherrlichen, sondern frag lieber danach, wie er sich verherrlichen will und bitte ihn um offene Augen um seinen Plan und sein Handeln zu sehen. Du darfst immer darauf vertrauen, dass Gott auf dich zugehen wird und dich niemals alleine in einer unüberwindbaren Situation lässt. Er segne dich! "Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind." Römer 8, 28 --Euer--JR--

29.8.14 15:34

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